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Die Kinder möchten die Wurzel, den Ursprung, das Symbol, die Ursache erkennen, von der bzw. dem wir das Prinzip (den Archetyp) ableiten, und in der Folge seine Anwendung im Leben.
Es ist primäres Ziel in unserer Volksschule, den Kindern die Fähigkeit zu vermitteln, unterscheiden zu können, woher ein Prinzip kommt, und dass es keine Wertneutralität gibt. Das ist eine irrige Ansicht!
Es sowohl für christliche Eltern als auch christliche Pädagogen eine Herausforderung, den Kindern dabei zu helfen, zu erkennen, dass niemand frei von einer Weltanschauung ist. Bei der Lektüre von z. B. "Pygmalion" von George Bernard Shaw ist seine Verachtung für die Braut Gottes zu spüren, die sich durch das ganze Werk hindurch zieht. Shaw war ein Marxist und Sozialist und übernahm Nietzsches Konzept des "Übermenschen".
Mark Twain liefert ein weiteres Beispiel dafür. Man muss sich bewusst sein, dass seine Einstellung zur Kirche von Wut und Ärger geprägt war und in späteren Jahren immer mehr von Depression und einer abgrundtiefen Rebellion gegen Gott gekennzeichnet war...
Ein weiteres Beispiel ist die Geschichte von Pinocchio von Carlo Collodi. In der Originalversion war Pinocchio ein schlimmer kleiner Bub, der die Erlösung brauchte. Die Disney-Version lehrt jedoch, dass Pinocchio im Grunde seines Herzens gut war (Ps. 14,3).
Die Weltanschauung eines Autors wird immer in seinem Werk zum Ausdruck kommen.
